Professionelle Zahnmedizin im Hengstenberg-Areal

Unser Behandlungskonzept ist einfach: Wir wollen für Sie die richtige zahnärztliche Behandlung finden. Dabei muss jede individuelle Lösung unseren hohen medizinischen Qualitätsansprüchen genügen.

Wir wollen mehr sein als eine reine Zahnarztpraxis. Wir bieten Ihnen ein Kompetenzzentrum für spezielle Bereiche der modernen Zahnmedizin und das vom ersten Zahn bis ins hohe Alter. Von der Erstuntersuchung bis hin zur komplexen Rehabilitation schwieriger Ausgangssituationen verstehen wir uns als Spezialisten, die Ihren Wunsch nach einem strahlenden Lächeln mit weißen, gesunden Zähnen erfüllen können.

Professionelle Zahnmedizin im Hengstenberg-Areal

Implantologie

Was ist ein Implantat?

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Moderne Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus körperverträglichem Titan oder Keramik, die im Kieferknochen unsichtbar verankert werden. Je nach Situation sind Implantate als Basis für Kronen, Brücken, Teilprothesen oder Vollprothesen geeignet. Implantate eignen sich somit für den Ersatz einzelner oder mehrerer Zähne und zur Versorgung komplett zahnloser Kiefer.

Die Einführung der Implantologie hat die Zahnmedizin komplett revolutioniert. Implantate ermöglichen uns heute ungeahnte Möglichkeiten und für Sie als Patient sind Sie ein unschätzbarer Gewinn. Implantatgetragener Zahnersatz stellt heute die modernste Versorgungsmöglichkeit dar und kommt dem natürlichen Vorbild am nächsten, weil er den kompletten Zahn inklusive seiner Wurzel in allen Funktionen und auch in seiner Erscheinung perfekt nachbilden kann.

Welche Vorteile bieten Implantate?

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· Natürlichkeit. Das Gefühl von eigenen Zähnen bleibt erhalten. 

· Ästhetik. Es gibt keine auffälligen Halteelemente oder freischwebende Brückenglieder mehr. Die implantatgetragenen Kronen können perfekt an die bestehenden Zähne angepasst beziehungsweise nach dem Vorbild der Natur gestaltet werden. 

· Erhalt der eigenen Zähne. Im Gegensatz zu den früher üblichen Brückenversorgungen ist es bei Implantaten nicht mehr notwendig Nachbarzähne abzuschleifen. Deren Zahnhartsubstanz bleibt somit vollständig erhalten. 

· Erhalt des Kieferknochens. Implantate übertragen ebenso wie natürliche Zähne Kaukräfte auf den Kieferknochen und beugen hierdurch wirksam Kieferknochenrückgang vor. 

· Absolut zuverlässiger Halt von Zahnersatz bei vollständiger Zahnlosigkeit. Das typische „Gebiss“ kann vermieden werden. 

· Lebensqualität.

Sind für mich Implantate überhaupt geeignet?

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Für den langfristigen Erfolg einer Behandlung unter Verwendung von Implantaten müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Im Rahmen der Erstuntersuchung analysieren wir Ihre individuelle Situation und besprechen mit Ihnen das für Sie richtige Vorgehen. Kommen hier allgemeinmedizinische Gesichtspunkte zum Tragen, so kann das Hinzuziehen eines Internisten Ihres Vertrauens erforderlich sein. Grundsätzlich lassen sich in den allermeisten Fällen die notwendigen Voraussetzungen für eine Implantation im Vorfeld herbeiführen.

Benötige ich einen Knochenaufbau?

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Grundsätzlich ist für eine langfristig stabile Implantation in der entsprechenden Region ein bestimmtes Minimum an körpereigenem Knochen erforderlich.

Zur Beurteilung der bei Ihnen vorliegenden Situation steht uns mit dem Digitalen Volumentomographen (DVT) ein hochmodernes Diagnosemittel zur Verfügung. Dieses Röntgengerät erlaubt eine Darstellung der fraglichen Regionen in allen 3 Dimensionen.

Sollte der Kieferknochen für eine einfache Implantation nicht ausreichen, so stehen uns heute moderne knochenaufbauende Verfahren zur Verfügung.
Zur Erreichung eines bestmöglichen Behandlungserfolgs hat sich Dr. Sebastian Ahnefeld hierbei auf minimalinvasive Verfahren unter Verwendung von körpereigenem Knochen spezialisiert.

Warum die Praxisklinik Dr. Ahnefeld?

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Das Einbringen von Implantaten erfordert umfassende chirurgische Maßnahmen. Daher sind eine spezielle Ausbildung und langjährige chirurgische Erfahrung wichtig. Als Fachzahnärzte für Oralchirurgie sind wir für die Durchführung implantatchirurgischer Eingriffe speziell ausgebildet. Aufgrund seiner Tätigkeit als Oberarzt am Klinikum Stuttgart in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist  Herr Dr. Sebastian Ahnefeld in dieser Art von Eingriffen besonders versiert und erfahren. 

Unser Schwerpunkt liegt im Besonderen auf großen Implantatversorgungen inklusive umfangreicher knochenaufbauender Maßnahmen und Verfahren zur Verbesserung der Zahnfleischästhetik. In dieser Kombination erreichen wir ausgesprochen natürlich wirkende Behandlungsergebnisse.

Digitale Volumentomographie (DVT)

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In unserer Praxisklinik bieten wir Ihnen für eine sichere Diagnose und Behandlungsplanung die digitale Volumentomographie (DVT). Hierbei handelt es sich um ein neues Verfahren zur 3-dimensionalen Darstellung knöcherner Strukturen, das mit einem Bruchteil der Strahlendosis der herkömmlichen Computertomographie auskommt.

Die dritte Dimension in der Röntgendiagnostik bedeutet eine Fülle an Mehrinformationen. Für Sie führt dies zu mehr Sicherheit und schonenderen, kürzeren Eingriffen. Das Risiko der Schädigung von Nerven oder anderen anatomischen Strukturen während einer Operation wird so deutlich reduziert. 

Sie als Patient profitieren von einer 3D- Aufnahme etwa vor dem Setzen eines Implantates. Sie erlaubt eine bessere, in vielen Fällen überhaupt erst mögliche Bewertung des Kieferknochenangebotes vor dem eigentlichen Eingriff. Die Behandlung wird hierdurch planbar und damit sicherer. Mit der damit bei allen Eingriffen kürzeren OP-Dauer sind Ihre postoperativen Beschwerden deutlich geringer. Bei Bedarf ist es möglich, die exakte Implantatposition schon vor dem eigentlichen Einbringen des Implantates festzulegen. Hierdurch ist häufig ein minimalinvasiveres Vorgehen möglich. Darüber hinaus bietet die digitale Volumentomographie auch Ihnen als Patient völlig neue Perspektiven. Sie stellt Befunde bildlich dar und hilft Ihnen so, die Notwendigkeit von Behandlungen zu verstehen.

Wir verwenden einen digitalen Volumentomographen der neuesten Generation der Firma Morita. Er ermöglicht so strahlungsarme Aufnahmen wie möglich bei bestechender Bildqualität.

Wir informieren Sie als Patient oder überweisende Kollegen sehr gerne über Einsatzmöglichkeiten, Strahlenbelastung oder andere Themen rund um diese neue Technik.

Ästhetische Zahnmedizin

Ästhetische Zahnmedizin

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Immer häufiger suchen anspruchsvolle Menschen den Zahnarzt auf, weil sie mit dem Aussehen ihrer Zähne unzufrieden sind.

In den meisten Fällen geht es aber nicht nur um die Zähne, sondern um das gesamte Erscheinungsbild eines Lächelns mit all seinen Bestandteilen: Zähne, Zahnfleisch und Lippen. Die Zähne und das Lächeln entscheiden im Wesentlichen darüber, ob wir ein Gesicht als attraktiv empfinden

Plastische Parodontalchirurgie

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Der subjektive Eindruck schöner Zähne entsteht erst im Zusammenspiel zwischen den Zähnen in ihrer Form und Farbe und dem Zahnfleisch, in das die Zähne eingebettet sind. In der Zahnmedizin spricht man daher von der Rot-Weiß-Ästhetik. Lange und freiliegende Zahnhälse, Verfärbungen des Zahnfleischs oder ein Überschuss an Zahnfleisch (Gummy Smile) stören ein ästhetisches Erscheinungsbild der Zähne.

Eine plastisch-parodontalchirurgische Maßnahme ist häufig genau dann sinnvoll, sobald eine ungünstige Rot-Weiß-Ästhetik nicht alleine durch den Zahnersatz kompensiert werden kann. Durch minimalinvasive, plastisch-ästhetische Korrekturen des Zahnfleischs können solche Einschränkungen gezielt beseitigt werden. Unsere Praxisklinik hat sich auf die ästhetischen Korrekturen des Zahnfleischs spezialisiert. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Alle hier angewendeten mikrochirurgischen Verfahren richten sich streng nach der evidenzbasierten Forschung und sind aus diesem Grunde vorhersehbar und erfolgversprechend. Wir analysieren Ihre individuelle Situation und besprechen mit Ihnen Ihre Wünsche und Erwartungen. Welches Verfahren bei Ihnen eventuell zum Einsatz kommen könnte wird individuell entschieden.

Ästhetische Anpassungen der Zahnform

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Durch direkt mittels hochästhetischer Compositmaterialien hergestellter Restaurationen oder laborgefertigter Keramikveneers lassen sich wirkungsvoll Zahnformen und –farben verändern. Eine dominierendere Wirkung der Zähne lässt sich erzielen, indem man die sichtbaren Zahnflächen physisch oder optisch vergrößert. Zu diesem Zweck können die Zähne verlängert, aufgehellt oder nach vorne versetzt werden. Kleinere Zahnlücken können unauffällig geschlossen werden.

Bleaching

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Im Lebensverlauf kommt es zu Verfärbungen der Zähne. Diese sind zum einen eine Folge unseres Konsumverhaltens: Verzehr farbstoffhaltiger Getränke und Nahrungsmittel, Tabakgenuss, Medikamente u.s.w.

Ein weiterer Faktor ist die ab dem Jugendalter kontinuierlich abnehmende Dicke des Zahnschmelzes. Durch diesen natürlichen Prozess treten die dunkleren inneren Zahnschichten farblich stärker hervor. Der Zahn wird hierdurch dunkler.

Grenzen der Prophylaxe - Bleaching als Option
Die Professionelle Zahnreinigung entfernt Verfärbungen auf der Zahnoberfläche; unsere Zähne strahlen hierdurch deutlich heller. Doch lassen sich mit der Zahnreinigung tiefer in der Zahnsubstanz sitzende Verfärbungen oder die oben beschriebene Verdunkelung nicht beheben. Gegen diese "Zeichen der Zeit" hilft nur das Bleaching - sofern ein weißes Zahnbild auf Grundlage der natürlichen Zahnsubstanz zu erzielen ist.

Bleaching ist nicht gleich Bleaching
Alle Bleachingmethoden basieren auf dem Prinzip, dass durch Oxidation Farbpartikel in ihre Bestandteile zerlegt und somit neutralisiert werden. Doch ist Bleaching nicht gleich Bleaching:
Ein professionelles Bleaching, das nach zahnärztlicher Diagnose und unter zahnärztlicher Aufsicht von geschulten Fachkräften durchgeführt wird, erzielt in der Regel beste Resultate ohne Komplikationen.
Hingegen kann das Bleichen der Zähne, das nicht von Fachkräften und ohne ärztliche Begleitung vorgenommen wird, zu ernsthaften Schäden für Zähne und Zahnfleisch führen.
Methoden zur Bleichung der Zähne mithilfe von Mitteln zur häuslichen Anwendung führen oft nicht das gewünschte Ergebnis herbei.

In unserer Praxisklinik geht einem Bleaching immer eine gründliche Untersuchung Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches voraus. Zu unserer zahnmedizinischen Ethik gehört, dass wir vom Bleaching abraten, wenn unsere Voruntersuchung eine mangelnde Eignung ergibt. Ist die Bleaching-Eignung in Ihrem Fall gegeben, so treffen wir alle nötigen Vorkehrungen, damit Ihr Zahnfleisch geschützt ist, der gewünschte Grad der Aufhellung auch tatsächlich erzielt wird und nicht mehr als die angemessene Dosierung an Bleichmitteln zum Einsatz kommt.

Kieferchirurgie

Kieferchirurgie

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Als ausgebildete Fachzahnärzte für Oralchirurgie bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der Kieferchirurgie. Heute können auch kieferchirurgische Eingriffe sehr schonend durchgeführt werden.

Weisheitszahnentfernung

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In vielen Fällen bietet unser Kiefer nicht ausreichend Platz für den vollständigen Durchbruch der Weisheitszähne. Schmerzen, Entzündungen und Zahnverschiebungen sind häufige Folgen. Ist ein Platzmangel absehbar, so sollte zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr die Entfernung der Weisheitszähne erfolgen.

Oft steht diese Entscheidung auch nach Abschluss einer kieferorthopädischen Behandlung fest. Auch tief im Kiefer verlagerte Weisheitszähne können wir schmerzlos und sicher entfernen. Der Eingriff erfolgt schonend in örtlicher Betäubung, Sedierung (Dämmerschlaf) oder auch in Narkose. Bei fachkundiger Durchführung und Nachsorge sind die früher gefürchteten Beschwerden nach dem Eingriff minimal.

Chirurgische Zahnfreilegungen

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Es kommt vor, dass ein bleibender Zahn nicht von alleine durchbricht. Dies kann verschiedene Ursachen haben. In Zusammenarbeit mit einem Kieferorthopäden ermöglichen wir eine regelrechte Einordnung des betreffenden Zahnes in die anatomisch richtige Position.

Wir legen den noch im Kiefer unter der Mundschleimhaut liegenden Zahn chirurgisch frei und versehen die Krone des Zahnes mit einem speziellen Anker, so dass der Kieferorthopäde im Verlauf mehrerer Monate mit Hilfe einer Zahnspange den Zahn einordnen kann. Dieser Eingriff ist unkompliziert und wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt, bei Bedarf auch in Sedierung oder Narkose.

Mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion

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Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zum Erhalt von Zähnen, deren Wurzeln durch Entzündungen bereits stark geschädigt worden sind. Oft wurden die betreffenden Zähne zuvor wurzelkanalbehandelt, jedoch ohne dauerhaften Erfolg. Ursache für anhaltende Entzündungen im Bereich der Zahnwurzel sind Bakterien im Wurzelkanal.

Wir beseitigen die bakterielle Besiedlung dieser Region durch eine Entfernung der infizierten Wurzelspitze und eine Aufbereitung des Wurzelkanals mit speziellen ultraschallgetriebenen Instrumenten. Der Wurzelkanal wird mit einer speziellen Füllung dicht verschlossen, so dass die Entzündung endgültig abheilen kann.

All dies spielt sich im Millimetermaßstab in oft schwer einsehbaren Bereichen ab. Zur Gewährleistung einer hohen Sicherheit verwenden wir grundsätzlich optische Vergrößerungs- und Beleuchtungssysteme.

Behandlung von Kieferzysten

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In jedem Alter können verschiedene Zystenarten im Bereich des Kieferknochens auftreten. Zysten weisen grundsätzlich eine Wachstumstendenz auf, so dass es dauerhaft zu einer Schwächung des Kiefers kommt.

Eine Entfernung ist daher notwendig. Für Ihre Sicherheit und die Festlegung der richtigen Therapie erfolgt grundsätzlich eine Untersuchung des von uns entfernten Zystengewebes durch ein pathologisches Institut.

Plastische Parodontalchirurgie

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Der subjektive Eindruck schöner Zähne entsteht erst im Zusammenspiel zwischen den Zähnen in ihrer Form und Farbe und dem Zahnfleisch, in das die Zähne eingebettet sind. In der Zahnmedizin spricht man daher von der Rot-Weiß-Ästhetik. Eine plastisch-parodontalchirurgische Maßnahme ist häufig genau dann indiziert, sobald eine schlechte Rot-Weiß-Ästhetik nicht alleine durch den Zahnersatz kompensiert werden kann.

Die Spezialdisziplin der ästhetischen Parodontologie widmet sich schon seit einigen Jahrzehnten der Behandlung von unharmonischen Zahnfleischverläufen. Die mikrochirurgischen Verfahren haben sich dabei stets verbessert und haben in den Händen eines auf diesem Gebiet versierten Operateurs große Erfolge zu verzeichnen mit dem Ziel der Schaffung bzw. der Wiederherstellung einer optimalen Rot-Weiß-Ästhetik.

Alle hier angewendeten mikrochirurgischen Verfahren richten sich streng nach der evidenzbasierten Forschung und sind aus diesem Grunde vorhersehbar und erfolgversprechend. Wir analysieren Ihre individuelle Situation und besprechen mit Ihnen Ihre Wünsche und Erwartungen. Welches Verfahren bei Ihnen eventuell zum Einsatz kommen könnte wird individuell entschieden.

Behandlung von Entzündungen

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Akute Entzündungen im Kieferbereich werden durch bestimmte Bakterien verursacht. Symptome sind starke Schmerzen und ausgeprägte Schwellungen im Kiefer- und Gesichtsbereich sowie ein ausgeprägtes allgemeines Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit und häufig einer erhöhten Körpertemperatur.

Ist der Unterkiefer betroffen, so können auch Schluckbeschwerden die Folge sein. Eine schnelle chirurgische Behandlung der betroffenen Bereiche ist notwendig, um eine Ausbreitung in den übrigen Organismus zu vermeiden. Unter Umständen ist zusätzlich eine Gabe von Antibiotika notwendig.

Nach Abklingen der akuten Entzündung ist immer eine Behandlung der Ursache erforderlich. Wenn ein Weisheitszahn die Ursache war, so muss dieser in der Regel entfernt werden.

Kieferhöhlenoperationen

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Die Kieferhöhle befindet sich rein anatomisch betrachtet in ganz unmittelbarer Nachbarschaft zu den Zahnwurzeln der Oberkieferseitenzähne. Entzündungen ausgehend von diesen Zähnen können sich leicht in Richtung der Kieferhöhlen ausbreiten und hierdurch zu Kieferhöhlenentzündungen führen.

Darüber hinaus können länger bestehende Entzündungen beispielsweise ausgehend von erfolglos wurzelkanalbehandelten Oberkieferseitenzähnen Kieferhöhlenzysten verursachen. Neben der Behandlung der Ursache eröffnen wir in diesen Fällen bei Bedarf die betreffende Kieferhöhle über einen minimalinvasiven Zugang von der Mundhöhle aus.

Hierüber können wir den Entzündungsherd beziehungsweise das Zystengewebe vollständig aus der Kieferhöhle entfernen.

Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut und den Nachbargeweben

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Ebenso wie in anderen Körperregionen können auch in der Mundhöhle verschiedene Veränderungen im Bereich der beteiligten Gewebe auftreten. Diese können die Schleimhaut selber oder auch unmittelbar benachbarte Gewebetypen wie zum Beispiel die kleinen Speicheldrüsen oder auch den Knochen betreffen.

Meist handelt es sich hierbei um gutartige Veränderungen, die dennoch Beschwerden oder Funktionsbeeinträchtigungen bedingen können, so dass eine chirurgische Entfernung gerechtfertigt sein kann. Daneben finden sich, in der Regel bei bestimmten Risikogruppen, nicht ganz selten auch Übergangsformen hin zu bösartigen Veränderungen.

Wir haben eine große Erfahrung in der klinischen Beurteilung verschiedenster im Bereich der Mundhöhle zum Ausdruck kommender Veränderungen. Verdächtige Veränderungen werden durch uns chirurgisch entfernt und einer Beurteilung durch ein pathologisches Institut zugeführt.

Bei einem begründeten Verdacht, dass bereits eine Entartung stattgefunden hat, überweisen wir Sie für die Durchführung weitergehender Untersuchungen an eine entsprechende Fachklinik.

Orale Fokussuche

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Ein oraler Fokus ist eine akute oder chronische Entzündung der Schleimhäute, des Kieferknochens, des Zahnhalteapparates oder angrenzender anatomischer Strukturen. Der orale Fokus ist in der Medizin von besonderer Bedeutung, denn von ihm geht eine mögliche oder tatsächliche Fernwirkung für den gesamten Organismus aus. Besonders für Patienten mit geschwächtem Immunsystem kann dies von entscheidender Bedeutung sein.

Daher sollten Entzündungsherde und deren Ursachen immer therapiert werden. Auch dann wenn sie sich in einer chronischen Phase befinden und keinerlei Beschwerden verursachen. Bakterien und deren toxische Stoffwechselprodukte belasten den gesamten Organismus und können unter bestimmten Bedingungen schwere Erkrankungen begünstigen. Darüber hinaus können diese Entzündungen jederzeit bei leichten Veränderungen der körpereigenen Abwehrlage in eine akute Phase übergehen. Dann kommt es zu Schwellungen, Abszessen und häufig Allgemeinsymptomen wie Fieber.

Aktuell gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen zur Fokussuche im Kieferbereich. Bei Vorliegen von Hauterkrankungen ungeklärter Ursache wie einer chronischen Urtikaria/Nesselsucht ist eine gezielte Suche nach Entzündungsherden jedoch sinnvoll. Ebenso bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Sehr wichtig ist ein gezielter Ausschluss eines Fokus vor bestimmten Therapien wie Organ- und Herzklappentransplantationen oder auch vor einer Strahlentherapie im Kieferbereich.

Für eine zuverlässige Suche nach Entzündungsherden im Kieferbereich sind exakte Diagnoseverfahren ausschlaggebend. So kann auf herkömmlichen Röntgenbildern eine beherdete Zahnwurzel völlig unauffällig erscheinen. Tatsächlich wird die eigentliche Entzündung in diesen Fällen von benachbarten anatomischen Strukturen wie angrenzenden Zahnwurzeln an mehrwurzeligen Zähnen verdeckt, weil es sich um eine lediglich 2-dimensionale Darstellung der fraglichen Region handelt. Mit der exakten 3-dimensionalen Röntgendarstellung unseres Digitalen Volumentomographen können auch versteckte Entzündungen im Kieferbereich zuverlässig dargestellt und diagnostiziert werden.

Parodontologie

Was ist Parodontitis?

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Eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich der Zähne ist bei der deutschen Bevölkerung die Parodontitis. Immer wieder wird diese Erkrankung umgangssprachlich, aber medizinisch nicht korrekt, als Parodontose bezeichnet. Es handelt sich um eine entzündliche Erkrankung derjenigen Strukturen, die den Zahn im Kieferknochen halten. Also des Zahnfleischs, des Faserhalteapparates und des die Zahnwurzeln umgebenden Kieferknochens.

Ursache und Wirkung

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Ursache hierfür sind bestimmte Bakterien, die bei Vorliegen diverser Faktoren sowie einer gewissen genetischen Erkrankungsneigung eine Entzündungsreaktion im Körper hervorrufen. Diese Entzündungsreaktion führt zu einer größtenteils unwiederbringlichen Zerstörung des Zahnhalteapparates.

Bin ich betroffen?

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Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass 80 % der über 45 Jahre alten Bevölkerung an einer Parodontitis erkrankt sind. Die meisten bemerken diese Tatsache lange Zeit nicht. Dementsprechend ist ab dem 40. Lebensjahr die Parodontitis heute die häufigste Ursache für Zahnverlust.

Behandlung

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Grundsätzlich ist es für den Behandlungserfolg ganz entscheidend, dass die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Wir sind in der Lage, alle Formen und Stadien der Parodontitis zu erkennen und erfolgreich zu behandeln. Hierbei kommen indikationsabhängig sowohl konservative als auch chirurgische Behandlungsmethoden zum Einsatz.

Wesentliches Merkmal der Parodontitisbehandlung ist zunächst die Herstellung entzündungsfreier Verhältnisse in der Mundhöhle. Anschließend können gezielt einzelne, noch verbliebende Zahnfleischtaschen behandelt werden.

Nachsorge nach erfolgreicher Behandlung

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Für einen möglichst langanhaltenden Erfolg der Parodontalbehandlung sind sowohl eine regelmäßige Nachsorge mit professionellen Prophylaxemaßnahmen als auch eine systematische, konsequente und intensive häusliche Zahnpflege von ausschlaggebender Bedeutung. Nach einer Parodontitisbehandlung sollten zunächst alle 3 Monate, später alle 6 Monate regelmäßige Kontrollen und jeweils eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Diese sogenannte Erhaltungstherapie ist der wichtigste Teil der Parodontalbehandlung. In den Recall-Sitzungen wird jeweils der aktuelle Zustand des Zahnhalteapparates durch den Zahnarzt kontrolliert. Weiterhin erfolgt eine Professionelle Zahnreinigung.

Sollte bei diesen Terminen in einzelnen Bereichen eine Verschlechterung der Situation festgestellt werden, so kann sofort reagiert werden, noch bevor es zu einer weiteren Schädigung des Zahnhalteapparates kommt. Da Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, muss die individuelle Mundhygiene auf den Patienten abgestimmt und überdurchschnittlich intensiv, konsequent und zeitlebens betrieben werden.

Prophylaxe

Professionelle Zahnpflege

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Am besten regelmäßig! Professionelle Zahnreinigungen sind die wirksamste und sicherste Methode für gesunde und schöne Zähne – ein Leben lang. Unser Team unterstützt Sie hierbei durch sorgfältige Kontrollen und individuelle Beratung.

Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung wird zunächst mit Hilfe von Schall- oder Ultraschallgeräten eine gründliche Reinigung oberhalb des Zahnfleischs durchgeführt. Anschließend werden Zahnbeläge auch an schwer zugänglichen Stellen mittels speziellen Handinstrumenten entfernt. Polierpasten entfernen schließlich die letzten Verfärbungen an den Zahnoberflächen und glätten die Zahnoberfläche bis zum Hochglanz.

Air-Flow Technologie

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Die Reinigung der Zähne erfolgt mit einer innovativen Pulverstrahltechnologie. Beläge und Verfärbungen werden sanft entfernt. Eine anschließende Hochglanzpolitur und Fluoridierung sorgt für ein strahlendes Lächeln.

Mundhygiene- und Ernährungsberatung

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Oft helfen verbesserte Gewohnheiten in der Zahnpflege und Ernährung, um Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch gesund und schön zu erhalten. Unsere Spezialistinnen erklären Ihnen die geeigneten Mundhygienemittel für die selbstständige Pflege und deren korrekte Anwendung zu Hause.

Angstpatienten

Gute Gründe, sich uns anzuvertrauen

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Wir nehmen Ihre Angst ernst und haben Verständnis dafür, dass Sie hierdurch möglicherweise eine Zeit lang keine Zahnarzttermine mehr wahrgenommen haben. Daher gehen wir in besonderem Maße vor zahnärztlichen Behandlungen auf Sie ein.

Behandlungsablauf

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Wir verfügen über große zahnmedizinische Erfahrung und können mit unserem umfangreichen Wissen auch komplexe Fälle erfolgreich meistern. Dabei nutzen wir neueste computergesteuerte Systeme zur Verabreichung einer Lokalanästhesie, d.h. wir können bei Bedarf auf eine Spritze verzichten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich bei uns in einem Dämmerschlaf (Sedierung) behandeln zu lassen. Das Erlebnis der eigentlichen Behandlungssituation wird für Sie hierbei vollständig ausgeblendet, da das verabreichte Medikament eine stark angstlösende und entspannende Wirkung hat.

Sollte es aus bestimmten Gründen notwendig sein, so können wir Ihnen auch eine Behandlung in Allgemeinnarkose anbieten. Hierzu arbeiten wir mit einem erfahrenen Anästhesistenteam zusammen.

Hierbei versuchen wir immer, Ihnen Sicherheit, Vertrauen und Orientierung zu vermitteln. Im Vorfeld analysieren wir Ihre individuelle zahnmedizinische Situation und besprechen mit Ihnen Ihre Wünsche sowie die unterschiedlichen zahnmedizinischen Versorgungsmöglichkeiten.

Ziel

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Unser Ziel ist es, Ihre Ängste durch unser Vorgehen und unsere Art damit umzugehen bereits im Vorfeld für Sie beherrschbar zu machen. Letztendlich werden Sie die eigentliche Behandlung bei uns so erleben, dass Ihre ehemalige Angst zukünftig endgültig der Vergangenheit angehören wird.

Sie können der Zeit, die Sie gemeinsam mit uns verbringen werden, also entspannt entgegen sehen.

Behandlungsarten

Örtliche Betäubung

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Wir verwenden schnell wirkende Lokalanästhetika. Vor deren Einsatz wird die Schleimhaut zunächst mit einem speziellen Gel oberflächlich betäubt. Darüber hinaus verwenden wir in unserer Praxis ein neuartiges Verfahren ohne Spritze. Bei Bedarf können wir hierauf zurückgreifen.

Hypnose

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Begleitend zu Behandlungen in örtlicher Betäubung verwenden wir Hypnosetechniken, hierdurch entsteht eine entspannte Atmosphäre. Die Behandlungssituation an sich gerät aus dem Fokus und Sie können dabei abschalten.

Narkose

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Dieses Verfahren kommt bei komplexen chirurgischen Eingriffen, der Implantologie und umfangreichen ästhetischen Sanierungen in Frage. Vor allem sehr ängstlichen Patienten können wir so eine stressfreie Art der Behandlung ermöglichen. Hierzu arbeiten wir mit erfahrenen Anästhesieärzten zusammen.

Sedierung

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Dies ist eine Behandlung in einer Art Dämmerschlaf durch Verabreichung eines speziellen Medikamentes.

Einerseits kann eine Gabe über einen venösen Zugang am Unterarm (wie bei einer Blutabnahme beim Hausarzt) erfolgen. Hierdurch wird unmittelbar eine tiefe Entspannung erzeugt. Wir sind in dieser Methode speziell ausgebildet. Andererseits kann auch eine Verabreichung in Tablettenform erfolgen, wodurch eine leichte Entspannung und Angstlösung erreicht werden kann.

Das verwendete Medikament hat neben seiner angstlösenden Wirkung auch die angenehme Eigenschaft, dass die Behandlungssituation vollkommen ausgeblendet wird und nicht in der Erinnerung des Patienten abgespeichert wird.